Wolle - vom Strang zum Knäuel

Gestern habe ich mal wieder meinen neuen Wollwickler gebraucht. Für die Sommer-Babydecke, die ich  gerade stricke, brauchte ich ein weiteres Wollknäuel. Da es als Strang gekauft wurde, habe ich ein Knäuel wickeln müssen. Früher ging das per Hand, heute geht es ganz flott mit meinem neuen Wollwickler. Hier sind ein paar Fotos vom Werdegang eines Knäuels feiner, hellgrüner Merinowolle:






Normalerweise braucht man jemanden, der einem den Strang zum Abwickeln hält oder eine Haspel zum Aufspannen des Strangs. In Ermangelung einer Haspel und eines Wollstranghalters, griff ich zu einer kleinen Kunststoffwanne. Diese hatte fast Idealmaße. Ich stellte sie umgekehrt auf meinen Terrassenstuhl und legte den Strang darüber. Na bitte, passt doch prima. Den Wickler befestigte ich an der Armlehne. Es ist wichtig, dass der Strang unterhalb des Wollwicklers liegt, das vereinfacht die Handhabung. 

Das Wickeln des Knäuels verlief reibungslos und schnell. Zum Ende hin, wenn der Strang nur noch wenige Runden hat, muss man aufpassen, dass sich das Ganze nicht anhebt und doch noch vertüddelt. Beim Abnehmen des Knäuels von dem Konus ist es ganz wichtig, erst den Faden aus der Einkerbung zu nehmen, sonst verschwindet er im Knäuel und man sucht dann die Nadel im Heuhaufen.

Diesen Wollwickler gibt es übrigens in meinem Online-Shop zu kaufen:

https://woll-loewe.de/wollwickler/


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